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Pfingstlager 2008 - WiWö

pfilawiwoe.jpgOhne Furcht und ohne Tadel –
wir WiWö sind von besonderem Adel

Hört, hört! Das Kärntner Pfadikönigreich Techuana war in Aufruhe. Wo waren denn bitteschön die wahren Ritterinnen und Ritter geblieben?
Wir, über 100 Kärntner Wichtel und Wölflinge aus den Kärntner Pfadigrafschaften, St. Veit/ Glan, K2, K4 – Moosburg, K5, Lavanttal, Spittal, V3 und Treffen, folgten dem Hilferuf und fanden uns am Pfingstsamstag im Königreich ein. Dass ehrenhafte WiWö – Ritterlichkeit zunächst spielerisch erlernt werden musste, ist wohl längst über die Grenzen des Königreichs bekannt. Aus diesem Grund besuchten unsere Knappinnen und Knappen am Nachmittag die Schneiderei, übten sich im Minnegesang und Hoftanz, erprobten ihre ritterlichen Geschicklichkeiten beim Lanzenstechen,  Hufeisenwerfen und Reiten und peppten ihre Rüstungen nach dem neuesten Stand der WiWö – Technik auf.
Nach einer kurzen Labepause trafen wir uns mit den älteren Stufenzauberlehrlingen und Spurenwandlern zu einem feierlich gestalteten Gottesdienst.
Als dann ein Raubritter erschien und uns verkündetet, dass der Drache Kunibert unsere holde, liebreizende Prinzessin Lilli in seiner Höhle gefangen hielt,  wurde uns allen schnell klar, dass WiWö – Ritterlichkeit auch mit einer großen Portion Mut verbunden war.
Um Kunibert zu besänftigen musste Drachenfutter gesammelt und ganz, ganz schwierige  Hindernisse mutig überwunden werden. Wir nahmen all unseren Mut zusammen, riefen noch einmal, „ohne Furcht und ohne Tadel, denn wir WöWi sind von besonderem Adel“ und ritten in vier Gruppen los. Nachdem uns bekannt war, dass Kunibert über ein äußerst gutes Gehör verfügte, galt es leise den Zauberwald, in dem seltsamer Weise PET –Flaschen gefüllt mit Mais, Erbsen und Reis wuchsen, zu durchqueren. Wir überwunden mutigst, versteht sich, den Burggraben, flogen mit Hilfe eines Trampolins über die Schlossmauer und kletterten auf den Schlossturm, läuteten die Turmglocke, um Kunibert ein wenig Angst zu machen. Am Ende hatten wir so viel Drachenfutter gesammelt, um damit locker ;-), das Gewicht unserer Prinzessin aufzuwiegen. Sie konnte nun bezeugen,  dass wir uns vorbildhaft, ritterlich verhalten haben und durch das Absolvieren der schwierigen Aufgaben ihre Rettung veranlasst haben.
Die ersten Stunden des Pfingstsonntagvormittages nutzten wir in unseren Grafschaften für Versprechens-, Verleihungs- und Muttertagsfeiern, sowie zum spielerischen Entspannen. Höhepunkt des Vormittages war für uns alle sicherlich der Besuch der Kärntner PWA, mit denen wir singend und tanzend den Vormittag ausklingen lassen durften.
So wie es sich für junge Ritter und Ritterinnen in spe, die viel auf sich hielten, gehörte, begaben wir uns mit unseren Hofstaatbewohnern auf Reisen, um die nähere Umgebung des Königreichs zu erforschen und die Welt von unsere, Mut, unserer Kreativität und Tugend zu überzeugen. Es gelang uns mit spielerischen Leichtigkeit den verflixten einfachen Knoten und großen Weberknoten (kennen) zu lernen, Bodenzeichen zu deuten, Geheimschriften zu lösen, das Wildschwein zu besänftigen, die Waldhexe zu beeindrucken und ritterliche Fragen beinahe ritterlich zu beantworten. Als Dankeschön erhielt jeder von uns ein Ritterwappen.
Nach den Anstrengungen dieser Reise gönnten wir uns bei feierlich gedeckter Tafel unseren wohlverdienten Ritterschmaus. Den Abend ließen wir durch gemeinsames Singen, Tanzen und Vortragen von Sketch mit den älteren Zauberlehrlingen und Spurenwandlern beim Lagerfeuer in der Großen Arena ausklingen.
Am nächsten Vormittag stand zunächst das Rucksackpacken und Zusammenräumen, das uns beinahe ritterlich gelang, auf dem Programm. Bei den Spielen „Wer fürchtet sich vor Ritter Borhar“, „Ritter passen gut aufeinander auf“, „Kronenrennen“, ect. konnten wir einige unserer Rittertugenden, wie Mut, Rücksichtnahme, Schnelligkeit und Teamwork in die ritterliche Tat umsetzen. Anschließend schlug Prinzessin Lilli alle Hofstaatbewohner zu Fürsten, die wiederum alle Knappen zu Rittern schlugen. Bevor wir alle die Heimreise antraten,  bekam jeder  von uns ein Ritteramulett und das neue Kärntner WiWö –Abzeichen.

Es war ein sehr feines Wochenende!!
RIESENdankeschön an alle Beteiligten und so gut ich kann,
Hofnarr Trucinella (Verena Prohart/ LBWiWö)

 

 

 

 
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